Die Genossenschaftsidee - weltweit erfolgreich

Die Genossenschaftsidee bewährt sich weltweit und ist aktueller denn je. Dieses zukunftsweisende Wirtschaftsmodell überzeugt immer mehr Menschen durch seine Werte: Nachhaltigkeit, Selbsthilfe und Mitbestimmung. Über eine Milliarde Menschen sind heute in Genossenschaften organisiert.

Friedrich Wilhelm Raiffeisen und Hermann Schulze-Delitzsch prägten als wegweisende Gründer die Genossenschaftsbewegung in Deutschland Ende des 19. Jahrhunderts. 
Das Andenken an die beiden Pioniere zu bewahren und genossenschaftliche Werte und Prinzipien zu vermitteln, ist Kernanliegen der Deutschen Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft und der Deutschen Hermann-Schulze-Delitzsch-Gesellschaft.    

Das Bild zeigt eine Umgebung, die ausgestellte Gegenstände präsentiert. Rechts befindet sich ein Globus auf einem Ständer. Zentral ist eine stilisierte Figur in einer Uniform zu sehen mit einem Schild, das möglicherweise der Name eines Teams oder einer Organisation ist. Links steht ein gerahmtes Zertifikat oder Plakat und eine Skulptur oder Büste. Pflanzen sind auch im Hintergrund zu sehen.

Was ist die Genossenschaftsidee?

Was zeichnet die Genossenschaftsidee aus? Wo liegen ihre Wurzeln? Welche Bedeutung hat sie in Deutschland und weltweit? Das erklären wir in acht Videosequenzen

Zu den Videos

Die Genossenschaftsidee ist Immaterielles Kulturerbe der Menschheit

Genossenschaftsideepraxis

November 2016: In Addis Abeba kommen 700 Delegierte aus 172 Staaten zusammen, um zu entscheiden, welche der 50 Vorschläge zum „Immateriellen Kulturerbe der Menschheit“ erklärt werden.

Am Abend des 30. November 2016 steht fest: Die Genossenschaftsidee und ihre Praxis überwinden alle Verhandlungshürden und werden zum „Immateriellen Kulturerbe der Menschheit“ ernannt. Die weltweite Bedeutung der Idee und des Werk von Friedrich Wilhelm Raiffeisen und Hermann Schulze-Delitzsch ist offiziell anerkannt. Seitdem trägt die genossenschaftliche Welt die internationale Auszeichnung mit Stolz und großer Freude. 

 

Raiffeisen-Gesellschaft und Schulze-Delitzsch-Gesellschaft als Initiatoren

Ermöglicht wurde dies durch das gemeinsame Engagement zweier Gesellschaften, die sich den genossenschaftlichen Vordenkern besonders verpflichtet fühlen: der Raiffeisen-Gesellschaft und der Schulze-Delitzsch-Gesellschaft. Durch ihre akribische Detailarbeit und den engen Schulterschluss sicherten beide Gesellschaften die erfolgreiche Aufnahme in die UNESCO-Liste. Dabei konnten sie auch prominente Unterstützer gewinnen, wie die ehemalige Bundestagspräsidentin Prof. Dr. Rita Süssmuth.

 

Und auch wenn sich Hermann Schulze-Delitzsch und Friedrich Wilhelm Raiffeisen zu Lebzeiten niemals trafen – ihre Ideen vereinen – über ein Jahrhundert später – ihre geistigen Erben. Gemeinsam tragen sie die Genossenschaftsidee als weltweites Kulturerbe weiter.

Kooperation von Raiffeisen- und Schulze-Delitzsch-Gesellschaft

Seit 2016 hat sich die Kooperation der beiden Gesellschaften weiter fortgesetzt und vertieft. Auf der Wartburg bei Eisenach – „luftlinienmäßig“ etwa auf der Hälfte zwischen Westerwald und Delitzscher Land gelegen – fanden mehrmals Vorstandsbegegnungen statt und sorgten für Abstimmung und Ausblick. Lesen Sie hier mehr über den Beginn der Wartburg-Treffen im Jahre 2019.

Das Bild zeigt eine Gruppe von sieben Männern in Anzügen, die vor einem Banner und einer Steinmauer stehen.

2021 begann die Tagungsreihe „Genossenschaftsidee leben!“ und fand zwei Jahre später in der Staatskanzlei von Rheinland-Pfalz ihre Fortsetzung. Namhafte Referenten wie Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin, Prof. Dr. Theresia Theurl sowie die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig (heute Bundesjustizministerin) bereicherten die Diskussionen mit wertvollen Impulsen. (Hier zahlreiche fotografische Impressionen von der Tagung in Mainz.)

Das Bild zeigt Frauen und Männern sitzend auf einem Podium

 

Was alle Aktivitäten von Raiffeisen-Gesellschaft und Schulze-Delitzsch-Gesellschaft eint: Sie stehen für die Genossenschaftsidee und ihre Transformation in die Moderne.

Entdecken Sie Orte mit genossenschaftlicher Prägung

Wenn Sie „live und in Farbe“ der Genossenschaftsidee auf die Spur kommen wollen – besuchen Sie die Wirkungsstätten von Raiffeisen und Schulze-Delitzsch!

Das Bild zeigt ein traditionelles Fachwerkhaus, das typisch für einige Regionen in Deutschland ist. Fachwerkhäuser sind bekannt für ihre charakteristische Bauweise mit einem Holzbalkengerüst, das mit Lehm oder anderen Materialien gefüllt ist. Vor dem Haus steht eine Statue, die möglicherweise eine historische Figur darstellt oder ein Kunstwerk ist, das Teil der Szenerie ist. Der Kontext scheint eine ruhige städtische Umgebung mit Bäumen und gepflegten Pflanzen zu sein, die zur Gesamtästhetik des Ortes beitragen.

Deutsches Raiffeisenmuseum Hamm (Sieg)

Das Museum im Geburtsort – wo für Raiffeisen alles begann

Das Bild zeigt ein traditionelles Fachwerkhaus, das typisch für einige Regionen in Deutschland ist, insbesondere berühmte Stellen wie das Rheinische Schiefergebirge oder Teile von Westfalen und Hessen. Fachwerkhäuser sind charakterisiert durch ihre Holzträgerstruktur, die mit weißem oder hellem Putz zwischen den Holzbalken ausgefüllt ist, wie in diesem Beispiel sichtbar.

**Besondere Eigenschaften des abgebildeten Hauses:**

1. **Architektur:**
   - Typisches Fachwerk, bei welchem die Holzbalken durch das helle Gefach hervorgehoben werden.
   - Mehrere symmetrisch angeordnete Fenster mit grünen Fensterläden, die zum traditionellen Erscheinungsbild beitragen.

2. **Dach:**
   - Klassisches Schieferdach, oft verwendet in den Regionen mit Schieferabbau wie die Eifel oder das Harz.

3. **Umgebung:**
   - Einen gepflegten Zaun, der den Garten oder Vorgarten abgrenzt.
   - Gut gepflegte Pflanzen oder Blumen, die das pittoreske Bild ergänzen.

4. **Symbole:**
   - Auf der rechten Seite des Bildes sind zwei gekreuzte Bergarbeiter-Werkzeuge - Hammer und Schlägel - zu sehen, die darauf hinweisen könnten, dass die Gebäude möglicherweise in einem früheren Bergbaugebiet oder als Museum genutzt werden, das dem Bergbau verbunden ist.

**Kultureller Hintergrund:**
Fachwerkhäuser sind oft als Symbol der deutschen Baukunst und Handwerkskunst angesehen. Viele dieser Häuser sind mehrere Jahrhunderte alt und wurden sorgfältig restauriert, um ihre historische Bedeutung zu bewahren. 

Insgesamt zeigt das Bild ein malerisches Beispiel deutscher Tradition und Bauweise inmitten einer friedlichen Umgebung.

Raiffeisenhaus Flammersfeld

Das Museum im Wohnhaus – wo Raiffeisen zum zweiten Mal Bürgermeister wurde

Die Aufnahme zeigt eine Büste aus hellbraunem Stein oder Metall mit einem schlichten Hintergrund, der aus einer blau-weißen Wand besteht.

Genossenschaftsmuseum in Delitzsch

Wo Hermann Schulze-Delitzsch im Mittelpunkt steht